Finanzierung

Hamburg A7: Sperrung der A-7-Zufahrt Schleswiger Damm AS HH-Schnelsen Richtungsfahrbahn SĂŒd ab 3. Juli 2017

  • Ausbau der A-7-Rampe HH-Schnelsen
  • Neubau der LĂ€rmschutzanlagen auf der Westseite
  • Vorbereitungsarbeiten fĂŒr den Probebetrieb

Im Zuge des Ausbaus der BAB 7 / Abschnitt Schnelsen muss die A-7-Zufahrt Schleswiger Damm Richtung SĂŒd an der Anschlussstelle (AS) HH-Schnelsen unter Vollsperrung ertĂŒchtigt werden. GrĂŒnde fĂŒr die Sperrung sind die Herstellung des Tunnelportals Nord und der dafĂŒr notwendigen GrĂŒndungsarbeiten, sowie das Herstellen der neuen Rampe, die in den Tunnel hineinragen wird. WĂ€hrend der nĂ€chsten Bauphase, in der die Tunnelweströhre (RiFa SĂŒd) im Gegenrichtungsverkehr betrieben wird, bleibt die Auffahrt weiterhin aus GrĂŒnden der Verkehrssicherheit bis zur Gesamtfertigstellung beider Röhren gesperrt.

WĂ€hrend der Sperrung wird der Verkehr aus Richtung Osten (Friedrich-Ebert-Straße) ĂŒber die Frohmestraße, WĂ€hlingsallee und Holsteiner Chaussee zur AS HH-Eidelstedt umgeleitet. Der aus Westen kommende Verkehr wird ĂŒber die Oldesloer Straße, die Holsteiner Chaussee ebenfalls zur AS HH-Eidelstedt gefĂŒhrt. Um die LeistungsfĂ€higkeit der Umleitung zu steigern wurden in den vergangenen Monaten die Knotenpunkte entlang der B 4 (Holsteiner Chaussee) ertĂŒchtigt und deren Lichtsignalanlagen angepasst, wie auch der Knotenpunkt Frohmestraße / Schleswiger Damm um- und ausgebaut.

Mit der Sperrung der A7- Zufahrt Schleswiger Damm an der AS Hamburg Schnelsen geht der Ausbau der A7 mit der Fertigstellung der Weströhre, der Herstellung der LĂ€rmschutzanlagen auf der Westseite und der Herstellung der notwendigen Betriebs- und verkehrstechnischen Ausstattung im Bereich des Tunnelvorfeldes im vierten Quartal 2017 und des anschließenden Probebetriebes durch den Auftraggeber in eine weitere Phase. Im Probebetrieb werden Polizei, Feuerwehr sowie der Tunnelbetrieb des Landesbetriebes Straßen, BrĂŒcken und GewĂ€sser (LSBG) die fertiggestellte Betriebs- und Verkehrstechnik der Weströhre prĂŒfen. Ziel des komplexen Probebetriebs ist es, die sehr hohen Sicherheitsanforderungen des Tunnels auf jegliche Gefahrensituationen hin zu ĂŒberprĂŒfen. Die erhöhten Sicherheitsanforderungen ergeben sich aus der Notwendigkeit, die westliche Tunnelröhre im so genannten Gegenrichtungsverkehr (zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung) zu betreiben.

Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Probebetrieb erfolgen anschließend die VerkehrsfĂŒhrung durch die Weströhre und der Beginn der Bauarbeiten an der Oströhre. Da bereits beim Bau der Weströhre eine Vielzahl an Vorbereitungsarbeiten fĂŒr die Oströhre getĂ€tigt wurden, wie z. B. der Einbau von zahlreichen BohrpfĂ€hlen, der Tunnelmittelwand und diverser VerkehrszeichenbrĂŒcken wird die Bauzeit der Oströhre deutlich kĂŒrzer ausfallen als die der Weströhre. Am vereinbarten Fertigstellungstermin Ende 2018 wird unverĂ€ndert festgehalten.