Das Projekt

Das Projekt „Ausbau und Verbreiterung der Bundesautobahn 7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm sowie die Errichtung eines Autobahndeckels im Hamburger Stadtteil Schnelsen“  besteht aus zwei Teilbereichen. Zum einen handelt es sich um die Erweiterung des 65 Kilometer langen Autobahnabschnittes zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest. Der zweite Bereich umfasst die Erhaltung und den Betrieb des 59 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Neumünster-Nord und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest.

Ein etwa 6 Kilometer langer Teil der erweiterten Autobahn nördlich des Autobahndreiecks Bordesholm wird nach dessen Fertigstellung an das Land Schleswig-Holstein übergeben.

Baubeginn für das Projekt ist im November 2014. Die Fertigstellung in Schleswig-Holstein erfolgt Ende 2018, die in Hamburg im 2. Halbjahr 2019.

Die Finanzierungsverträge für das ÖPP-Projekt sind Ende August 2014 unterzeichnet worden. Es ist deutschlandweit das zweite als “Verfügbarkeitsmodell” gestaltete ÖPP-Projekt. Dabei erfolgt die Vergütung des ÖPP-Betreibers in Abhängigkeit vom Umfang und der Qualität der Verfügbarkeit der Strecke. Bei Einschränkungen (z. B. Fahrstreifen oder Geschwindigkeit) sowie möglichen Abweichungen von vertraglich definierten Leistungen (z. B. beim Betriebsdienst) wird die monatliche Entgeltzahlung angepasst. Das Vergabeverfahren wurde im Dezember 2011 gestartet und von der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sowie den Auftragsverwaltungen des Landes Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg durchgeführt.

Bau