Finanzierung

Der Ausbau der A7 zwischen Hamburg und Bordesholm hat ein Investitionsvolumen von circa EUR 735m. Die Finanzierung besteht aus einer privat platzierten Projektanleihe, einem Instrument der Europäischen Investitionsbank zur Bonitätsverbesserung in Form einer Bürgschaft, einem kurzfristigen Bankendarlehen (Societe Generale & Crédit Agricole CIB) zur Brückenfinanzierung während der Bauphase fälliger Abschlagszahlungen des Auftraggebers und dem Sponsorenkapital (49.0% HOCHTIEF PPP Solutions; 41.0% DIF; 10.0% KEMNA BAU).

Um die Investitionen zu refinanzieren, erhalten die privaten Partner während der Betriebsphase monatliche, von der Verfügbarkeit der Infrastrukturmaßnahme abhängige Entgelte. Via Solutions Nord hat somit großes Interesse an einem guten Zustand der Autobahn, einer hohen Verfügbarkeit, sowie der Erfüllung aller ihr übertragenen Aufgaben.

Von den Einnahmen der Projektgesellschaft sind sämtliche Bau-, Betriebs- und Erhaltungskosten, sowie die laufenden Kosten der Gesellschaft zu decken. Die Rückzahlung der Anleihe und des Eigenkapitals erfolgt langfristig bis zum Ende der Projektlaufzeit.