Finanzierung

Der Ausbau der Bundesautobahn A7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg–Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm mit anschließendem Betrieb und Erhaltung auf 30 Jahre hat ein Projektvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

Die Finanzierung basiert auf einer Projektfinanzierung, die sich aus kurzfristigen kommerziellen Darlehen, einer langfristigen Projektanleihe, einem Instrument der Europäischen Investitionsbank, sowie Eigenkapital der Mitglieder des Bieterkonsortiums (49% HOCHTIEF PPP Solutions; 41% DIF; 10% KEMNA BAU) zusammensetzt und durch die dafür gegründete Projektgesellschaft Via Solutions Nord abgeschlossen wurde.

Um die Investitionen zu refinanzieren, erhält die Projektgesellschaft während der Betriebsphase monatliche, von der Verfügbarkeit der Projektstrecke abhängige Entgelte. Via Solutions Nord hat somit großes Interesse an einem guten Zustand der Autobahn, einer hohen Verfügbarkeit sowie der Erfüllung aller ihr übertragenen Aufgaben.

Von den Einnahmen der Projektgesellschaft sind sämtliche Bau-, Betriebs-, Erhaltungs- und Finanzierungskosten, sowie die laufenden Kosten der Gesellschaft zu decken. Die Rückzahlung der Anleihe und des Eigenkapitals erfolgt langfristig bis zum Ende der Projektlaufzeit..

    Die Finanzierung setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:

  • Eigenkapital der privaten Partner
  • Fremdkapital über international platzierte Projektanleihe
  • Anschubfinanzierung in Höhe von 240 Mio. EUR