Karte 1

Schnelsener Deckel

Der Grundgedanke des Großprojekts A 7-Ausbau
lässt sich besonders gut in Hamburg-Schnelsen ver-
anschaulichen: Der Ausbau vereint die Erweiterung der
Autobahn mit einem der größten Lärmschutzprojekte
Deutschlands, das gleichzeitig einen großen Nutzen
für die Stadtentwicklung im Hamburger Westen hat.
In Schnelsen erhält die A 7 nicht nur einen zusätzlichen
Fahrstreifen für jede Richtung, sodass insgesamt sechs
Fahrstreifen zur Verfügung stehen werden, sondern
auch neue Lärmschutzmaßnahmen entlang der Aus-
baustrecke. Moderne Lärmschutzwände beginnen
zukünftig rund 830 m südlich des Autobahndreiecks
Hamburg-Nordwest in Höhe des Niendorfer Geheges
und führen Richtung Norden.
Neue Lärmschutztunnel in Stellingen und Altona sowie
der im Zuge des ÖPP-Projekts realisierte Deckel
lassen die Stadt wieder zusammenwachsen. Auf
einer Länge von ca. 550 m wird die A 7 in Schnelsen
komplett überdeckelt. Damit verschwindet auch die
Schneise, die die Autobahn bisher in den Stadtteil
geschlagen hat. Der Bau des Tunnels geht über
die gesetzlich erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen
hinaus. Bezahlt werden die Mehrkosten für den
sogenannten Schnelsener Deckel, der sowohl dem
Städtebau als auch dem Lärmschutz und dem
Naherholungswert dient, von der Stadt Hamburg.
Gemeinsam mit Verbesserungen für den Fern- und
Stadtverkehr in Hamburg erhöht sich auch die
Lebensqualität für die Anwohner. Auf der neuen Ober-
fläche entstehen Grün- und Parkanlagen – Raum für
Erholung und Entspannung.
Der Schnelsener Tunnel gehört zu den technisch
anspruchsvollsten Bauwerken im gesamten ÖPP-
Projekt. Er verläuft zukünftig von der Straßenquerung
Heidlohstraße über die Frohmestraße hinweg fast bis
zur Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen. Eine Ab-
senkung der Fahrbahn um bis zu 1,5 m schafft Platz
für die notwendige Durchfahrtshöhe. Innerhalb von
34 Monaten werden rund 57.000 m³ Sand bewegt
und etwa 33.500 m³ Stahlbeton verbaut. Am Ende
verschwindet der Verkehr unter einer 90 cm dicken
Betondecke. Der Tunnel ist mehr als 30 m breit und
bietet damit ausreichend Platz für die neue sechs-
streifige A 7. Portalbauwerke an den Ein- und Ausfahrten
bilden den Übergang zu den Lärmschutzwänden.

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