Bau

Die insgesamt 65 Kilometer lange Ausbaustrecke zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm ist in acht Bauabschnitte aufgeteilt. Der Längste liegt im Norden (Bauabschnitt 1) und ist 10,6 Kilometer lang. Hier haben die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen bereits im November 2014 begonnen. Die Verbreiterung der Autobahn erfordert für jeden Bauabschnitt eine Bauzeit von rund zwei Jahren. Eine Ausnahme ist Bauabschnitt 7, in dem der Lärmschutzdeckel Schnelsen errichtet wird. Seine Fertigstellung ist technisch anspruchsvoll und erfordert mehr Zeit.

Grundsätzlich wird immer an den „ungeraden“ (1, 3, 5A, 5B und 7) oder „geraden“ Bauabschnitten (2, 4 und 6) parallel gearbeitet. Damit stehen zwischen den einzelnen Baustellen immer auch etwa gleich lange „Erholungsstrecken“ zur Verfügung.

Hightech im Tunnel Schnelsen

Das Tunnelbauwerk Schnelsen ist die größte Herausforderung innerhalb des Ausbau- und Verbreiterungsprojekts der Bundesautobahn 7 zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm.  Der Tunnel befindet sich in einer Troglage im Herzen des Stadtteils Schnelsen, wird von zahlreichen  Ver- und Entsorgungsleitungen gekreuzt und ist nicht zuletzt aufgrund der modernen technischen Tunnelausstattung besonders anspruchsvoll. Denn für den Tunnel gelten höchste sicherheitstechnische Ansprüche. Der Tunnel Schnelsen ist das erste Bauwerk der in Hamburg neu entstehenden Tunnelkette Schnelsen – Stellingen – Altona entlang der A7. Ob 200 Kilometer Kabel, 600 Adaptionsleuchten, eine Videoüberwachungsanlage mit 60 Kameras oder 73 elektrisch steuerbare Verkehrszeichen. Diese Grafik zeigt und erklärt ausgewählte Bereiche des Bauwerks und dessen moderne technische Ausstattung.

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