Erhaltung

Schleswig-Holstein A7: Vollsperrung Ansschlussstelle Neumünster Süd (15) Richtungsfahrbahn Süd von Montag, 18.03., 09:00 Uhr bis Freitag, 29.03.2019, 22:00 Uhr

  • Asphaltierungsarbeiten für die endgültige Fahrbahndecke machen Sperrung notwendig
  • Umleitung über AS Großenaspe (16)

Im Zuge der Fertigstellung der Fahrbahndecke müssen die Aus- und Auffahrt der Anschlussstelle (AS) Neumünster Süd (15) in Fahrtrichtung Hamburg von Montag, den 18.03., 09:00 Uhr, bis Freitag, den 29.03., 22:00 Uhr, gesperrt werden. Grund für die Sperrung sind Asphaltierungsarbeiten für die Anpassung und Herstellung der endgültigen Fahrbahndecke in diesem Bereich.

Umleitungen werden ausgeschildert: Verkehrsteilnehmer der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg, die nach Neumünster Süd (15) wollen, fahren weiter bis zur AS Großenaspe (16) und über die L319/Hamburger Chaussee/Altonaer Straße in Richtung B 205. Die Verkehrsteilnehmer, die an der AS Neumünster Süd auf die Autobahn wollen, werden ebenfalls über die AS Großenaspe umgeleitet. Die Strecke führt dann über die L319/Altonaer Straße/Hamburger Chaussee, um an der Anschlussstelle Großenaspe wieder auf die A 7 Richtung Hamburg zu gelangen.

Schwertransporte können die Baustelle nicht passieren.

Hamburg A7: Neue Bauphase im Bereich AS HH-Schnelsen-Nord (23) und Oldesloer Straße von Montag, den 18.03. bis Ende Mai 2019

  • Linksabbieger Oldesloer Straße von IKEA kommend auf
    A7 Richtung Süd gesperrt – Umleitung über AS Eidelstedt
  • Linksabbieger von A7 (Rifa Nord) auf Oldesloer Straße Richtung IKEA gesperrt

Im Zuge der Verbreiterung der A7 geht der umfassende Umbau der Anschlussstelle (AS) HH-Schnelsen-Nord (23) und der Oldesloer Straße in eine neue Phase. Es werden dabei die Oldesloer Straße unter dem Brückenbauwerk sowie Teile der Auf- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle, wie auch die Kreuzungsbereiche neu hergestellt. Die neue Bauphase geht von Montag, den 18.03., bis voraussichtlich Ende Mai und zieht erneute Änderungen der Verkehrsführung auf der Oldesloer Straße sowie an der Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord nach sich.

In dieser Zeit wird die Oldesloer Straße unterhalb des Brückenbauwerks in Richtung Flugha-fen und Richtung Schnelsen teilweise einspurig je Fahrtrichtung geführt. Zudem wird der Linksabbieger von der Oldesloer Straße (von IKEA/Schnelsen kommend) auf die Autobahn Richtung Süden gesperrt. Ein Auffahren in Richtung Süden ist durch den U-Turn am Gut Wendlohe möglich, empfohlen wird ein Auffahren an der AS HH-Eidelstedt (21). Nutzer fah-ren über die Oldesloer Straße (B432), die Holsteiner Chaussee (B4) zur AS HH-Eidelstedt
Für die Arbeiten ist es ebenso erforderlich, den Linksabbieger von der A7 (Rifa Nord) auf die Oldesloer Straße Richtung IKEA zu sperren. Nutzer können frühzeitig an der AS HH-Schnelsen abfahren um über Schleswiger Damm und die Oldesloer Straße zu IKEA gelan-gen, oder werden über den Rechtsabbieger an der AS HH-Schnelsen-Nord und einen U-Turn auf der Oldesloer Straße Höhe Gut Wendlohe umgeleitet.

Für die Nutzer aus Richtung Flughafen kommend, ist ein Auffahren auf die A 7 in Richtung Flensburg und Hannover sowie die Weiterfahrt auf der Oldesloer Straße Richtung IKEA mög-lich. Die jeweiligen Rechtsabbieger von der Oldesloer Straße auf die A7 Rifa Nord und Rifa Süd sind von der Baumaßnahme nicht betroffen. Während der gesamten Bauzeit wird der Radfahrer- und Fußgängerverkehr auf der Südseite der Oldesloer Straße geführt.

Der Verkehr von IKEA kommend wird rechts über die Oldesloer Straße und den Schleswiger Damm zur Anschlussstelle AS Eidelstedt (Rifa Süd) umgeleitet. Alternativ kann der von IKEA kommende Verkehr links über die Oldesloer Straße und einen U-Turn am Gut-Wendlohe über den freien Rechtsabbieger an der AS HH-Schnelsen-Nord auf die A7 Richtung Süden gelangen.

Hamburg A7: Kurzfristige Sperrungen der Auffahrten AS HH-Eidelstedt (21) und A7 AS HHStellingen (26) Richtungsfahrbahn Flensburg von Donnerstag, den 07.03., 21:30 Uhr, bis Freitag, den 08.03., 05:00 Uhr

  • Kurzfristige Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke erfordern Sperrungen der Auffahrten
  • Umleitung über die Anschlussstelle HH-Schnelsen-Nord (23)
  • A7-Verkehr aus Süden kann einspurig Richtung Flensburg fahren

Aufgrund von sanierungsbedürftigen Fahrbahnschäden im Hamburger ÖPP-Baustellenbereich auf der BAB A7 muss kurzfristig die AS HH-Eidelstedt Richtungsfahrbahn Flensburg gesperrt werden. Die Maßnahme beginnt am Donnerstag, den 07.03., 21:30 Uhr, mit der Sperrung der Auffahrt HH-Eidelstedt (Rifa Nord). Ab 22:00 Uhr ist darüber hinaus an der AS HH-Stellingen (Rifa Nord) nur noch die Zufahrt zur A23 Richtung Heide möglich, da die Überleitung zur A7 im Bereich Autobahndreieck HH-Nordwest Richtung Flensburg gesperrt ist.

Der aus dem Süden kommenden A7-Verkehr kann jedoch einspurig weiterhin Richtung Norden fahren. Spätestens um 5:00 Uhr werden die Sperrungen wieder aufgehoben.

Die Umleitung U37 ist ausgeschildert. Diese führt die Verkehrsteilnehmer vom AD HH-Nordwest und der AS Eidelstedt auf die Holsteiner Chaussee (B4) und die Oldesloer Straße zur AS HH-Schnelsen-Nord auf die A7 Richtung Norden. Die AS Schnelsen ist ebenfalls Richtung Norden befahrbar. Den Verkehrsteilnehmern, die in HH-Stellingen auffahren und in Richtung Flensburg fahren wollen, wird empfohlen bereits die Anschlussstelle HH-Volkspark zu nutzen.

Schleswig-Holstein: Sperrung der Hauptstraße in Padenstedt im Bereich der A7-Unterführung von Dienstag, den 19.03., 09:00 Uhr bis Samstag, den 23.03., 09:00 Uhr

  • Einbau der Fahrbahn im Bereich der A7-Unterführung
  • Umleitung über Ehndorfer Straße (Neumünster)

Der Neubau des A7-Bauwerks (410) Hauptstraße in Padenstedt steht kurz vor dem Abschluss. Dazu ist der Vollausbau der Fahrbahn unterhalb des Bauwerks notwendig. Die Baumaßnahme erfordert eine Vollsperrung der Unterführung von Dienstag, den 19.03., 09:00 Uhr, bis Samstag, den 23.03., 9:00 Uhr.

Für die Verkehrsteilnehmer wird eine Umleitung über Neumünster eingerichtet und ausgeschildert. Diese führt ab Padenstedt über die Störstraße, Ehndorfer Straße/Hauptstraße (K3/K37) und den Holsatenring (L323) über die Lindenstraße/Wittorfer Straße (K9) wieder auf die Hauptstraße (K2/K12).

Erhaltung

Hamburg A7: Fertigstellung des Rohbaus der Oströhre Tunnel Schnelsen

  • Betonage der Oströhre erfolgreich abgeschlossen

Ein weiterer wichtiger Meilenstein im Hamburger ÖPP-Bauabschnitt ist erreicht. Am Samstag, den 23. Februar wurde das letzte Deckel-Element der Oströhre hergestellt. Insgesamt wurden in der Oströhre 42 Deckenelemente und Seitenwände betoniert, um die Röhre auf einer Länge von 550 Metern fertigzustellen. Für die Arbeiten an dem Lärmschutzdeckel Schnelsen wurden insgesamt 33.000 m³ bzw. 5.000 LKW-Ladungen Beton verbaut (Ostseite: 12.000m³) sowie 5.000 Tonnen Stahl verlegt (Ostseite 2.000t).
Die folgenden Arbeitsschritte sind zur Fertigstellung des Tunnels Schnelsen notwendig und die nachfolgenden Termine werden seitens der VSN angestrebt. Da diese u.a. witterungsabhängig sind, können sich Verschiebungen ergeben:

  • Mit Fertigstellung des Rohbaus wird nun die Oströhre mit der erforderlichen Betriebs- und Verkehrstechnik ausgestattet.
  • Die Inbetriebnahme der Oströhre mit zwei Fahrstreifen im Gegenverkehr soll im Oktober/November erfolgen, um die Weströhre für die endgültige Verkehrsführung umzurüsten.
  • Im November/Dezember 2019 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein, um den Lärmschutzdeckel Schnelsen zwischenzeitlich mit zwei Fahrspuren je Tunnelröhre in Betrieb zu nehmen. Dieser Verkehrszustand wird benötigt, um die letzten Rückbauarbeiten im Mittelstreifenbereich abzuschließen.
  • Danach wird der Tunnel mit der finalen Verkehrsführung drei Fahrstreifen je Röhre – in Betrieb genommen.

Für die oben beschriebenen Verkehrsumlegungen sind im vierten Quartal zwei 55-Stunden-Sperrungen der A 7 im Hamburger Bauabschnitt notwendig. Diese werden in gesonderten Pressemitteilungen kommuniziert.

Schleswig-Holstein A7: Sperrung der Auffahrt Neumünster Süd (15) Richtung Flensburg am Mittwoch, den 20.02. von 10:00 bis 16:00 Uhr

  • Erdbauarbeiten und Umbau der Verkehrssicherung
  • Umleitung (U62a) über AS Großenaspe (16)
  • Abfahrt an der Anschlussstelle möglich

Im Zuge der A7-Erweiterung muss die Auffahrt der Anschlussstelle (AS) Neumünster Süd (15) in Fahrtrichtung Flensburg am Mittwoch, den 20.02., von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, gesperrt werden. Grund dafür sind Erdbauarbeiten und der Umbau der Verkehrssicherung in dem entsprechenden Bereich.

Eine Umleitung ist ausgeschildert: Die Verkehrsteilnehmer, die an der AS Neumünster Süd auf die Autobahn auffahren wollen, werden über die AS Großenaspe (16) umgeleitet. Die Strecke führt dann über die L319/Altonaer Straße/Hamburger Chaussee, um an der Anschlussstelle Großenaspe wieder auf die A7 zu gelangen.

Hamburg A7: Zwei kurzzeitige nächtliche Sperrungen der Behelfsbrücken Heidlohstraße und Frohmestraße

  • Wartungsarbeiten an den Behelfsbrücken machen kurzzeitige Sperrung notwendig

Aufgrund von turnusmäßigen Wartungsarbeiten müssen die Behelfsbrücken der Heidlohstraße und Frohmestraße kurzzeitig gesperrt werden. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, finden die Sperrungen jeweils nachts statt: So wird die Brücke Frohmestraße am Mittwoch, den 23. Januar, von 01:30 bis 04:30 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Wartungsarbeiten an der Brücke Heidlohstraße finden am Mittwoch, den 30. Januar, von 01:30 bis 04:30 Uhr statt. Die jeweiligen Fußgängerbehelfsbrücken über die A7 sind während der Sperrzeiten uneingeschränkt nutzbar.

Erhaltung

Hamburg A7: Ausbau der Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord und Oldesloer Straße ab Mittwoch, den 09.01.2019

  • Linksabbieger von Oldesloer Straße auf A 7 Richtung Nord und Süd gesperrt
  • Umleitung über AS Schnelsen (Richtungsfahrbahn Nord) und AS Eidelstedt (Richtungsfahrbahn Süd)

Im Zuge der Verbreiterung der A 7 wird die Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord und die Oldesloer Straße auf Höhe der Anschlussstelle umfassend umgebaut und angepasst. Die Baumaßnahmen starten am Mittwoch, den 09.01.2019 und gehen bis voraussichtlich Ende Oktober 2019 und sorgen für Änderungen der Verkehrsführung auf der Oldesloer Straße und an der Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord.

So wird die Oldesloer Straße unterhalb des Brückenbauwerks in Richtung Flughafen und Richtung Schnelsen teilweise einspurig je Fahrtrichtung geführt. Zudem werden die Linksabbieger von der Oldesloer Straße (von IKEA/Schnelsen kommend) auf die Autobahn Richtung Süden sowie von der Oldesloer Straße (vom Flughafen kommend) auf die A 7 Richtung Norden gesperrt. Die Sperrung des Linksabbiegers Oldesloer Straße von IKEA/Schnelsen kommend auf die Autobahn Richtung Süden geht bis voraussichtlich Ende August 2019. Die Sperrung des Linksabbiegers Oldesloer Straße auf die A7 Richtung Norden vom Flughafen kommend geht bis Ende Januar 2019. Die Verkehrsführung während der Bauzeit und die damit einhergehen-den Sperrungen helfen die spätere Bauzeit von voraussichtlich März bis Oktober auf ein Minimum zu reduzieren und den Verkehrsfluss auf der Oldesloer Straße aufrecht zu erhalten. Die jeweiligen Rechtsabbieger von der Oldesloer Straße auf die A7 Rifa Nord und Rifa Süd sind von der Baumaßnahme nicht betroffen. Während der gesamten Bauzeit wird der Radfahrer- und Fußgängerverkehr auf der Südseite der Oldesloer Straße geführt.

Umleitungen sind ausgeschildert: Verkehrsteilnehmer aus Richtung Flughafen, die die A 7 Richtung Norden nutzen möchten, folgen der Umleitung U 41 wie folgt: Über Oldesloer Straße und Schleswiger Damm (B447) zur AS Schnelsen (24), um dort auf die Autobahn zu gelangen. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Schnelsen/IKEA, die an der AS Schnelsen Nord auf die A7 Richtung Süden fahren wollen, werden über die Oldesloer Straße (B432), die Holsteiner Chaussee (B4) zur AS Eidelstedt (21) umgeleitet (U40/U42).

Finanzierung

Ministerpräsident Günther zur Freigabe der A 7: „Nach vier Jahren Bauzeit hat unser Land endlich wieder eine leistungsstarke Nord-Süd-Verkehrsachse“

Der Ausbau der Autobahn A 7 im Norden ist fertig: Nach einer Bauzeit von vier Jahren Bau rollt der Verkehr zwischen Hamburg und dem Autobahndreieck Bordesholm ab heute (18. Dezember) auf rund 60 Kilometern sechsstreifig. Zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, gaben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, sein Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz,  Martin Huber von der Hamburger Verkehrsbehörde sowie DEGES-Chef Dirk Brandenburger  und Alexander Hofmann von der Projektgesellschaft Via Solution Nord (VSN) den letzten Streckenabschnitt frei.

Wie Ferlemann und Günther bei der feierlichen Freigabe in Höhe Kaltenkirchen vor rund 100 Gästen sagten, wurden zusätzlich zum Ausbau der Strecke in Schleswig-Holstein 63 Brückenbauwerke neu erstellt oder saniert. Zum Schutz der Anwohner seien zudem zwölf Kilometer Lärmschutzwände, und 15 Kilometer Lärmschutzwälle errichtet sowie sechs Kilometer lärmmindernder  Asphalt eingebaut worden. Für nachhaltigen Natur- und Umweltschutz wurden unter anderem zwei Grünbrücken sowie 500 Meter Fledermausüberflughilfen errichtet.

(©: Tim Hoppe/Hochtief)

„Das Warten hat nach der Rekord-Bauzeit von nur vier Jahren ein Ende: Mit der sechsspurig ausgebauten A 7 haben wir wieder eine leistungsfähige Verkehrsachse im Norden. Sie ist für Schleswig-Holstein, für unsere Menschen, die Unternehmen und für unsere Besucherinnen und Besucher von zentraler Bedeutung. Herzlichen Dank an alle Planer und an alle Mitarbeiter, die in den vergangenen vier Jahren jeden Tag – und oft nachts – unermüdlich gearbeitet haben, um dieses Mammutprojekt fertig zu stellen. Mein Dank gilt aber auch allen Anwohnern sowie den Autofahrern und der heimischen Wirtschaft für ihre Geduld“, sagte Ministerpräsident Günther.

Nach den Worten von Ferlemann ist Mobilität die zentrale Herausforderung der Zukunft: „Mit dem Ausbau der A 7 haben wir einen Meilenstein für die Mobilität in der Bundesrepublik erreicht. Ich beglückwünsche alle, die an diesem Projekt in Schleswig-Holstein mitgewirkt haben, zum erfolgreichen Abschluss“, so der Staatssekretär.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Buchholz erinnerte daran, dass die Freigabe nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für die Metropolregion insgesamt ein wichtiger Schritt sei: „Für die Wirtschaft bedeutet der Ausbau eine effizientere Verbindung und für den Tourismus eine erheblich bessere Erreichbarkeit des echten Nordens. Die Manager der Großbaustelle haben in den letzten Jahren unter anderem eindrucksvoll bewiesen, dass sich die zunächst umstrittene Verkehrsführung und Verkehrslenkung bewährt haben. Das war nur durch eine gute und schnelle Zusammenarbeit von Auftraggeber, Auftragnehmer und aller beteiligten Behörden möglich.“

Für das Bau-Konsortium VSN, an dem HOCHTIEF PPP Solutions, Dutch Infrastructure Fund und KEMNA BAU Andreae beteiligt sind, erklärte Aexander Hofmann:  „Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Partnern für die gute Zusammenarbeit und bei den Anwohnern und Autofahrern für die aufgebrachte Geduld. Die ausführende Bau-Arbeitsgemeinschaft bestehend aus HOCHTIEF Infrastructure, KEMNA und Tesch hat eine hervorragende logistische und bauliche Leistung abgeliefert und dieses Projekt innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt.“

Die Projektgesellschaft Via Solutions Nord war 2014 mit dem Projekt beauftragt worden und hatte im November desselben Jahres mit dem Bau begonnen. VSN ist neben dem Bau auch für den Betrieb und die Erhaltung der Strecke bis zum Jahr 2044 verantwortlich. Der Ausbau wurde im Rahmen eines länderübergreifenden Projekts in Öffentlich Privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert.

Nach Angaben von VSN werden auf einem kurzen Teilstück im Bereich der Anschlussstelle Neumünster-Süd  in den kommenden Wochen noch Restleistungen erfolgen. Hier bleibt auf rund drei Kilometern eine eingeschränkte Verkehrsführung bestehen. Diese Engstelle soll noch vor dem Osterreiseverkehr 2019 beseitigt sein.

Zu den Restleistungen zählt unter anderem die noch ausstehende Errichtung von Verkehrszeichenbrücken, die aufgrund der Insolvenz einer Zulieferfirma nicht mehr bis zur Verkehrsfreigabe fertig gestellt werden konnten. Die Installation wird voraussichtlich bis zum Jahresende erfolgen. Bis der Fahnbahn-Belag eingefahren und damit ausreichend griffig ist, gilt auf der freigegebenen Strecke in Schleswig-Holstein eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h.

Der südlichste Bauabschnitt von der Landesgrenze Schleswig-Holsteins und Hamburgs bis zum Autobahndreieck Hamburg-Nordwest inklusive des „Deckel Schnelsen“ wird bis Dezember 2019 von der VSN fertiggestellt.

Hamburg A7: Weiterer Meilenstein erreicht – Beginn der Betonage der östlichen Decken-Elemente des Tunnels Schnelsen

  • Bohrpfahlarbeiten erfolgreich abgeschlossen und Herstellung der Seitenwand Ost weit vorangeschritten 
  • Fertigstellung des Rohbaus bis voraussichtlich März 2019

Nach der Verkehrsfreigabe der Weströhre des Tunnels HH-Schnelsen Ende Juni dieses Jahres, folgt nun ein weiterer wichtiger Meilenstein im Hamburger ÖPP-Bauabschnitt. Am Samstag, den 24.11. wird das erste Deckel-Element der Oströhre betoniert. In Summe werden in der Oströhre 42 Deckenelemente hergestellt, um die Röhre auf einer Länge von 550 Metern zu schließen. Zuvor wurden bereits auf der Ostseite insgesamt 258 Bohrpfähle eingebracht und die ersten 19 Seitenwände von 42 auf der Ostseite erfolgreich hergestellt.

Die Arbeiten an dem Rohbau dauern voraussichtlich bis März an. Danach erfolgt die technische Innenausstattung der Oströhre. Eine Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2019 anvisiert.