Hamburg A7: Zwei kurzzeitige nächtliche Sperrungen der Behelfsbrücken Heidlohstraße und Frohmestraße

  • Wartungsarbeiten an den Behelfsbrücken machen kurzzeitige Sperrung notwendig

Aufgrund von turnusmäßigen Wartungsarbeiten müssen die Behelfsbrücken der Heidlohstraße und Frohmestraße kurzzeitig gesperrt werden. Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, finden die Sperrungen jeweils nachts statt: So wird die Brücke Frohmestraße am Mittwoch, den 23. Januar, von 01:30 bis 04:30 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Wartungsarbeiten an der Brücke Heidlohstraße finden am Mittwoch, den 30. Januar, von 01:30 bis 04:30 Uhr statt. Die jeweiligen Fußgängerbehelfsbrücken über die A7 sind während der Sperrzeiten uneingeschränkt nutzbar.

Erhaltung

Hamburg A7: Ausbau der Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord und Oldesloer Straße ab Mittwoch, den 09.01.2019

  • Linksabbieger von Oldesloer Straße auf A 7 Richtung Nord und Süd gesperrt
  • Umleitung über AS Schnelsen (Richtungsfahrbahn Nord) und AS Eidelstedt (Richtungsfahrbahn Süd)

Im Zuge der Verbreiterung der A 7 wird die Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord und die Oldesloer Straße auf Höhe der Anschlussstelle umfassend umgebaut und angepasst. Die Baumaßnahmen starten am Mittwoch, den 09.01.2019 und gehen bis voraussichtlich Ende Oktober 2019 und sorgen für Änderungen der Verkehrsführung auf der Oldesloer Straße und an der Anschlussstelle HH-Schnelsen Nord.

So wird die Oldesloer Straße unterhalb des Brückenbauwerks in Richtung Flughafen und Richtung Schnelsen teilweise einspurig je Fahrtrichtung geführt. Zudem werden die Linksabbieger von der Oldesloer Straße (von IKEA/Schnelsen kommend) auf die Autobahn Richtung Süden sowie von der Oldesloer Straße (vom Flughafen kommend) auf die A 7 Richtung Norden gesperrt. Die Sperrung des Linksabbiegers Oldesloer Straße von IKEA/Schnelsen kommend auf die Autobahn Richtung Süden geht bis voraussichtlich Ende August 2019. Die Sperrung des Linksabbiegers Oldesloer Straße auf die A7 Richtung Norden vom Flughafen kommend geht bis Ende Januar 2019. Die Verkehrsführung während der Bauzeit und die damit einhergehen-den Sperrungen helfen die spätere Bauzeit von voraussichtlich März bis Oktober auf ein Minimum zu reduzieren und den Verkehrsfluss auf der Oldesloer Straße aufrecht zu erhalten. Die jeweiligen Rechtsabbieger von der Oldesloer Straße auf die A7 Rifa Nord und Rifa Süd sind von der Baumaßnahme nicht betroffen. Während der gesamten Bauzeit wird der Radfahrer- und Fußgängerverkehr auf der Südseite der Oldesloer Straße geführt.

Umleitungen sind ausgeschildert: Verkehrsteilnehmer aus Richtung Flughafen, die die A 7 Richtung Norden nutzen möchten, folgen der Umleitung U 41 wie folgt: Über Oldesloer Straße und Schleswiger Damm (B447) zur AS Schnelsen (24), um dort auf die Autobahn zu gelangen. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Schnelsen/IKEA, die an der AS Schnelsen Nord auf die A7 Richtung Süden fahren wollen, werden über die Oldesloer Straße (B432), die Holsteiner Chaussee (B4) zur AS Eidelstedt (21) umgeleitet (U40/U42).

Finanzierung

Ministerpräsident Günther zur Freigabe der A 7: „Nach vier Jahren Bauzeit hat unser Land endlich wieder eine leistungsstarke Nord-Süd-Verkehrsachse“

Der Ausbau der Autobahn A 7 im Norden ist fertig: Nach einer Bauzeit von vier Jahren Bau rollt der Verkehr zwischen Hamburg und dem Autobahndreieck Bordesholm ab heute (18. Dezember) auf rund 60 Kilometern sechsstreifig. Zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, gaben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, sein Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz,  Martin Huber von der Hamburger Verkehrsbehörde sowie DEGES-Chef Dirk Brandenburger  und Alexander Hofmann von der Projektgesellschaft Via Solution Nord (VSN) den letzten Streckenabschnitt frei.

Wie Ferlemann und Günther bei der feierlichen Freigabe in Höhe Kaltenkirchen vor rund 100 Gästen sagten, wurden zusätzlich zum Ausbau der Strecke in Schleswig-Holstein 63 Brückenbauwerke neu erstellt oder saniert. Zum Schutz der Anwohner seien zudem zwölf Kilometer Lärmschutzwände, und 15 Kilometer Lärmschutzwälle errichtet sowie sechs Kilometer lärmmindernder  Asphalt eingebaut worden. Für nachhaltigen Natur- und Umweltschutz wurden unter anderem zwei Grünbrücken sowie 500 Meter Fledermausüberflughilfen errichtet.

(©: Tim Hoppe/Hochtief)

„Das Warten hat nach der Rekord-Bauzeit von nur vier Jahren ein Ende: Mit der sechsspurig ausgebauten A 7 haben wir wieder eine leistungsfähige Verkehrsachse im Norden. Sie ist für Schleswig-Holstein, für unsere Menschen, die Unternehmen und für unsere Besucherinnen und Besucher von zentraler Bedeutung. Herzlichen Dank an alle Planer und an alle Mitarbeiter, die in den vergangenen vier Jahren jeden Tag – und oft nachts – unermüdlich gearbeitet haben, um dieses Mammutprojekt fertig zu stellen. Mein Dank gilt aber auch allen Anwohnern sowie den Autofahrern und der heimischen Wirtschaft für ihre Geduld“, sagte Ministerpräsident Günther.

Nach den Worten von Ferlemann ist Mobilität die zentrale Herausforderung der Zukunft: „Mit dem Ausbau der A 7 haben wir einen Meilenstein für die Mobilität in der Bundesrepublik erreicht. Ich beglückwünsche alle, die an diesem Projekt in Schleswig-Holstein mitgewirkt haben, zum erfolgreichen Abschluss“, so der Staatssekretär.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Buchholz erinnerte daran, dass die Freigabe nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für die Metropolregion insgesamt ein wichtiger Schritt sei: „Für die Wirtschaft bedeutet der Ausbau eine effizientere Verbindung und für den Tourismus eine erheblich bessere Erreichbarkeit des echten Nordens. Die Manager der Großbaustelle haben in den letzten Jahren unter anderem eindrucksvoll bewiesen, dass sich die zunächst umstrittene Verkehrsführung und Verkehrslenkung bewährt haben. Das war nur durch eine gute und schnelle Zusammenarbeit von Auftraggeber, Auftragnehmer und aller beteiligten Behörden möglich.“

Für das Bau-Konsortium VSN, an dem HOCHTIEF PPP Solutions, Dutch Infrastructure Fund und KEMNA BAU Andreae beteiligt sind, erklärte Aexander Hofmann:  „Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Partnern für die gute Zusammenarbeit und bei den Anwohnern und Autofahrern für die aufgebrachte Geduld. Die ausführende Bau-Arbeitsgemeinschaft bestehend aus HOCHTIEF Infrastructure, KEMNA und Tesch hat eine hervorragende logistische und bauliche Leistung abgeliefert und dieses Projekt innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt.“

Die Projektgesellschaft Via Solutions Nord war 2014 mit dem Projekt beauftragt worden und hatte im November desselben Jahres mit dem Bau begonnen. VSN ist neben dem Bau auch für den Betrieb und die Erhaltung der Strecke bis zum Jahr 2044 verantwortlich. Der Ausbau wurde im Rahmen eines länderübergreifenden Projekts in Öffentlich Privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert.

Nach Angaben von VSN werden auf einem kurzen Teilstück im Bereich der Anschlussstelle Neumünster-Süd  in den kommenden Wochen noch Restleistungen erfolgen. Hier bleibt auf rund drei Kilometern eine eingeschränkte Verkehrsführung bestehen. Diese Engstelle soll noch vor dem Osterreiseverkehr 2019 beseitigt sein.

Zu den Restleistungen zählt unter anderem die noch ausstehende Errichtung von Verkehrszeichenbrücken, die aufgrund der Insolvenz einer Zulieferfirma nicht mehr bis zur Verkehrsfreigabe fertig gestellt werden konnten. Die Installation wird voraussichtlich bis zum Jahresende erfolgen. Bis der Fahnbahn-Belag eingefahren und damit ausreichend griffig ist, gilt auf der freigegebenen Strecke in Schleswig-Holstein eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h.

Der südlichste Bauabschnitt von der Landesgrenze Schleswig-Holsteins und Hamburgs bis zum Autobahndreieck Hamburg-Nordwest inklusive des „Deckel Schnelsen“ wird bis Dezember 2019 von der VSN fertiggestellt.

Hamburg A7: Weiterer Meilenstein erreicht – Beginn der Betonage der östlichen Decken-Elemente des Tunnels Schnelsen

  • Bohrpfahlarbeiten erfolgreich abgeschlossen und Herstellung der Seitenwand Ost weit vorangeschritten 
  • Fertigstellung des Rohbaus bis voraussichtlich März 2019

Nach der Verkehrsfreigabe der Weströhre des Tunnels HH-Schnelsen Ende Juni dieses Jahres, folgt nun ein weiterer wichtiger Meilenstein im Hamburger ÖPP-Bauabschnitt. Am Samstag, den 24.11. wird das erste Deckel-Element der Oströhre betoniert. In Summe werden in der Oströhre 42 Deckenelemente hergestellt, um die Röhre auf einer Länge von 550 Metern zu schließen. Zuvor wurden bereits auf der Ostseite insgesamt 258 Bohrpfähle eingebracht und die ersten 19 Seitenwände von 42 auf der Ostseite erfolgreich hergestellt.

Die Arbeiten an dem Rohbau dauern voraussichtlich bis März an. Danach erfolgt die technische Innenausstattung der Oströhre. Eine Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2019 anvisiert.

Erhaltung

Hamburg A7: Verkehrsfreigabe des Tunnels HH-Schnelsen am Montag, den 25.06., abgeschlossen

  • Richtungsfahrbahn Süd des Lärmschutzdeckels Schnelsen am 23.06. erfolgreich in Betrieb genommen
  • Verkehrsumlegung Richtungsfahrbahn Nord erfolgt am Montag, den 25.06., 5:00 Uhr

Der erste große Meilenstein beim Ausbau der A7 in Hamburg ist geschafft. Die Richtungsfahrbahn Süd der Weströhre des Tunnels Schnelsen ist am 23.06. erfolgreich in Betrieb genommen worden. Die Verkehrsumlegung der Richtungsfahrbahn Nord in den Tunnel erfolgt am Montag, den 25.06., 5:00 Uhr. Das bedeutet für die Anwohner in Schnelsen, dass ab diesem Zeitpunkt der Verkehrslärm der A7 nach rund fünf Jahrzehnten im Tunnel verschwindet.

Der Lärmschutzdeckel Schnelsen ist einer der modernsten Tunnel in Deutschland und verfügt über eine Vielzahl modernster Messeinrichtungen, Detektoren und automatischer Systeme, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Alle Systeme wurden vor Verkehrsfreigabe erfolgreich geprüft und von den zuständigen Behörden freigegeben.

Mit der Verkehrsfreigabe wird der Tunnel das erste Mal unter realen Bedingungen betrieben. Das hochmoderne System des Tunnels, wird im laufenden Betrieb weiter für die Nutzer optimiert, um die Verfügbarkeit auf einem Höchstmaß zu garantieren. Dazu zählen auch Feinjustierungen der Mess- und Überwachungssysteme. Für diese Arbeiten kann es gegebenenfalls notwendig sein, einzelne Fahrspuren oder Richtungsfahrbahnen des Tunnels Schnelsen zu sperren, dies wird überwiegend nachts oder in verkehrsarmen Zeiten durchgeführt. Die Ankündigung erfolgt frühzeitig.

Hamburg: Sperrung der A7-Unterführung Kollauwanderweg ab 18.06.2018

  • Neubau der Ostseite des Bauwerks
  • Sperrung der Unterführung aus Sicherheits- und Bauablaufgründen bis Sommer 2019

Der Beentkamp, die Radfahrer- und Fußgängerunterführung unter der Autobahn A7 im Verlauf des Kollauwanderwegs, wird ab Montag, den 11. Juni 2018, 9:00 Uhr, bis Sommer 2019 im Bereich der Unterführung voll gesperrt. Fußgängern und Radfahrern steht diese Verbindung zwischen Niendorf/Niendorfer Gehege und Spanischer Furt/Graf Johann Weg in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung.

Der Grund für die Sperrung ist der Neubau der Ostseite des Brückenbauwerks, das im Verlauf der Autobahn A7 über den Kollauwanderweg hinweg führt. Zudem macht der Baustellenverkehr eine Sperrung aus Sicherheitsgründen notwendig. Dieser wird am östlichen Rand des Bauwerks geführt, bis zum Einbau des Asphalts im Sommer 2019 oberhalb des Bauwerks auf der A7. Als Umleitung für Radfahrer und Fußgänger bietet sich die weiter nördlich über die A7 verlaufende Fußgänger- und Radfahrerbehelfsbrücke im Verlauf der Heidlohstraße in Schnelsen an.

 

UPDATE vom 07.06.2018: Aus Bauablaufgründen wird die A7-Unterführung Kollauwanderweg erst ab 18.06.2018 gesperrt. Diese Verbindung zwischen Niendorf/Niendorfer Gehege und Spanischer Furt/Graf Johann Weg kann somit eine Woche länger genutzt werden als ursprünglich kommuniziert.

Projektbroschüre 2016